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Sterne von der SDSS
Kamera aus gesehen

Sternentypen

Wenn Astronomen durch ihr Teleskop schauen, sehen sie Milliarden von Sternen. Wie werden sie aus all diesen Sternen schlau? Wie ordnen sie Sterne in Kategorien ein, und wie können sie sagen, welche Sterne häufig, und welche selten vorkommen? Am wichtigsten ist, wie sie die Sternentypen, die sie sehen, hernehmen, um etwas über Sterne zu lernen?

Die einzige Information, die wir über einen Stern haben ist sein Licht, das auf die Erde scheint. Keine zwei Sterne sind exakt gleich, deswegen könnte man erwarten, dass wir sie auseinander halten können, indem wir gründlich ihr Licht untersuchen.

Der "Fingerabdruck" von Sternen

Das beste Werkzeug, das wir haben, um das Sternenlicht zu untersuchen, ist das Spektrum eines jeden Sterns. Ein Spektrum (die Mehrzahl ist "Spektren") ist wie der Fingerabdruck eines Sterns. So wie jede Person einzigartige Fingerabdrücke hat, hat auch jeder Stern ein einzigartiges Spektrum. Spektren können dazu verwendet werden, um zwei Sterne auseinander zu halten, aber auch um zu zeigen, was zwei Sterne gemeinsam haben.

Das Spektrum eines Sternes entspricht dem Farbenspektrum, das du in Regenbogen sehen kannst. Sterne strahlen Licht in einer Bandbreite von verschiedenen Farben aus. Das Spektrum von sichtbarem Licht - das Spektrum, das man im Regenbogen sehen kann, ist unten abgebildet.

Die Wellenlänge von Licht bestimmt seine Farbe. Die Wellenlänge des obigen Spektrums wird in Einheiten gezeigt, die man Angstroms nennt; 1 Angstrom = 0.0000000001 oder 1 x 10-10, Meter.

Sterne strahlen nicht die selbe Lichtmenge von jeder Wellenlänge aus. Wenn du einen Regenbogengraphen, wie der obige, von einem Stern oder einer Galaxie machen wolltest, wären einige Bereiche des Graphen viel heller als andere. Wissenschaftler verwendeten jahrelang Regenbogengraphen; aber in den letzten 20 Jahren begannen sie einen x-y Graphen zu verwenden, um das Spektrum eines Sterns darzustellen. Die x-Achse zeigt die Wellenlänge des Lichts. Die y-Achse zeigt wie hell das Licht bei dieser Wellenlänge ist. Wenn Wissenschaftler heutzutage "Spektrum" sagen, meinen sie normalerweise diesen x-y Graphen.

Ein typisches Spektrum von einem Stern hat viele Höhen und Tiefen. Du kannst unten ein typisches Spektrum sehen.

 

Klicke auf das Bild um es in voller Größe zu sehen

Viele dieser Gipfel und Täler haben Beschriftungen. Du könntest einige der Beschriftungen als Symbole chemischer Elemente erkennen. Jeder Stern hat eine andere Zusammensetzung von Höhen und Tiefen, die dazu verwendet werden können, um die Sterne in verschiedene "Spektraltypen" einzuordnen.

Die Spektraltypen, die von den Astronomen benutzt werden, sind mit den Buchstaben O, B, A, F, G, K und M benannt (und es gibt auch ein paar neue Spektraltypen, die in den letzten Jahren hinzugefügt wurden... mehr darüber später!). Zum Beispiel ist unsere Sonne ein Stern des Typs G.

Bevor du heraus findest, was diese Buchstaben bedeuten, versuche dein eigenes System dafür zu entwickeln, Sterne aufgrund ihrer Spektren einzuordnen.